Geschichtlicher Verlauf




1958                 
Gründung der Bundesvereinigung der Lebenshilfe in Marburg (Herr Tom Mutters)                               
19.01.1967 Gründung der Lebenshilfe - Kreisvereinigung Plön e. V. -
    Vorsitzende in der Lebenshilfe - Kreisvereinigung Plön e. V. -
19.01.1967 -1973 Frau Karla Dittmer
04.07.1973 - 25.10.1977 Herr Kreispräsident Heinrich Warstatis
24.04.1978 - 31.12.1983 Herr Landrat Dr. Alfons Galette
01.01.1984 - 28.02.1991 Herr Bürgermeister Claus Feddersen
01.03.1991 - dato Herr Kay Sedemund
   Geschäftsführer/-innen in der Lebenshilfe - Kreisvereinigung Plön e. V. -
15.09.1972 - 31.03.1975 Herr Ferdinand Wigger
01.04.1975 - 16.03.1977 Herr Hermann Rusch
16.03.1977 - 28.02.1978 Frau Karin F. Merkle (Leitung des geschäftsführenden Bereiches)
01.03.1978 - 31.03.1982                                   
Frau Gabriela Schäfer
01.04.1982 - dato Frau Karin F. Merkle
    Gründung von Sonderhorten
01.06.1997 Sonderhort Preetz. Im Jugendheim Wasserturm; am 01.02.1972 Umzug in die ehemalige Volksschule in Rastorfer
Passau
04.07.1967 Sonderhort Mönkeberg. Im Mai 1968 Verlegung in die ehemalige Volksschule Schönhorst / Schönkirchen
17.10.1967 Sonderhort Plön. In zwei Räumen der biologischen Anstalt; am 01.08.1968 Umzug in zwei Räume im neu erbauten Gesundheitsamt in der Kreisverwaltung
29.07.1967 Sonderhort Haßberg - Gemeinde Hohwacht - in zwei Räumen des DRK Kinderheimes
29.07.1969 Sonderhort Hohwacht
     Wichtige Ereignisse der LH-KV und LHW
1970 Einführung der 8jährigen allgemeinen Schulpflicht für behinderte Kinder
04.07.1973 Die vereinten Nationen verabschieden eine Deklaration zu den allgemeinen und besonderen  Rechten für Menschen mit Behinderungen
Herr Kreispräsident Heinrich Warstatis übernimmt den Vorsitz der Lebenshilfe - Kreisvereinigung Plön e. V. -
02.11.1973 Der Kreis Plön und die Lebenshilfe - Kreisvereinigung Plön e. V. - schließen einen Vertrag zur Errichtung eines "Zentrums für geistig Behinderte in Preetz". Mit der alten Landwirtschaftsschule findet man einen guten Platz im Kreis Plön an zentraler Stelle. Das Zentrum erhält einen Kindergarten (Hort), eine Sonderschule udn Werkstattplätze für Schulabgänger. Die Verwaltung wird der Lebenshilfe - Kreisvereinigung Plön e. V. - übertragen. Leiter des Zentrums wird Herr Hans-Martin Holst.
01.08.1974 Das Zentrum in der Kührener Straße 50 wird nach einem Umbau in Betrieb genommen. Der Kreis und die Lebenshilfe - Kreisvereinigung  Plön e. V. - bilden en paritätisch besetzes Kuratorium für die Abstimmung beidseitiger Belange. Die Horte werden aufgelöst. Ein eigener  Fahrdienst wird eingerichtet..
05.12.1974 Einweihung des Zentrums für geistig Behinderte. Anwesende Gäste: Kreispräsident Günther Röhl, Sozialminister Karl Eduard Claussen,
Intendant des ZDF Prof. Dr. Holzamer, Vertreter des Kreisausschusses, Kreistag, Landesschulamt, Kultusministerium, Bürgervorsteher Hans-Dietrich Girnus und eine Delegation der Besatzung des Zerstörers "Schleswig-Holstein"
03.11.1975 Der erste Ford-Bus mit 9 Plätzen wird von der Kreissparkasse Plön gespendet
17.08.1976 Ein Schulpavillon wird aus Platznot auf dem Gelände der Schule am Kührener Berg aufgestellt.
16.03.1977 - 28.02.1978                                        
Einstellung Karin F. Merkle als Geschäftsführerin für den geschäftsführenden Bereich
1977 Die Stadt Preetz stellt in Wakendorf ein Baugrundstück für einen Werkstattneubau zur Verfügung
08.11.1977 Die Aktion Sorgenkind - Intendant von Hase - spendet den ersten großen Bus mit 59 Sitzplätzen
24.04.1978 Landrat Dr. Alfons Galette übernimmt den Vorsitz der Lebenshilfe - Kreisvereinigung Plön e. V. - (später war er Ehrenvorsitzender)
1978 Die Frühförderung nimmt mit 8 Kindern den Betrieb auf
22.02.1979 Der Kreis Plön, die Lebenshilfe Hamburg und die Lebenshilfe - Kreisvereinigung Plön e. V. - gründen die Lebenshilfewerk Kreis Plön  gGmbH. Heute sind der  Kreis Plön (3 Aufsichtsratsmitglieder) und die Lebenshilfe - Kreisvereinigung Plön e. V. - (4 Aufsichtsratsmitglieder) Gesellschafter.
17.04.1979 Landrat Dr. Alfons Galette scheidet aus dem Amt. Nachfolger wird Wolf-Rüdiger von Bismarck
01.04.1980 Die Lebenshilfe - Kreisvereinigung Plön e. V. - geht in die erste Klausur in Ratzeburg
30.03.1981 Grundsteinlegung in Wakendorf für den Bau der Preetzer Werkstätten
05.06.1981 Richtfest der Preetzer Werkstätten in Wakendorf
29.06.1981 In der Verwaltung wird der erste Arbeitsplatz für einen behinderten Mitarbeiter eingerichtet
1981 Der Kindergarten zieht beim DRK im "Haus am Mühlenaupark" ein.
12.08.1982 Einweihung der Preetzer Werkstätten in Wakendorf
01.11.1982 Einweihung Wohnheim Kührener Straße 38/38a
15.09.1983 Lebenshilfewerk Schleswig-Holstein scheidet als Gesellschafter aus. Die Lebenshilfe - Kreisvereinigung Plön e. V. - übernimmt die Anteile
1986 Das Gebäude "Haus am Mühlenaupark" wird umgebaut.
01.11.1982 Eröffnung des ersten Wohnheimes in der Kührener Straße 38/38a in Preetz. Träger ist das Lebenshilfewerk Kreis Plön GmbH.
1982/83 Nach einer langen Planungsphase wir die Werkstatt für 90 - 120 behinderte Menschen in Wakendorf eröffnet. Die Werkstatt wird staatlich anerkannt. Träger ist die Lebenshilfewerk Kreis Plön GmbH.
1984 Die Werkstatt in Wakendorf erhält einen Anbau für Menschen mit schwersten Behinderungen.
01.01.1984 - 28.02.1991 Claus Feddersen übernimmt den Vorsitz der Lebenshilfe - Kreisvereinigung Plön e. V. -
1985 Errichtung von fünf Freizeitclubs in Preetz, Mönkeberg, Heikendorf, Schönkirchen und Schönberg, die sich in den ersten eineinhalb Jahren  vorwiegend in öffentlichen Jugendzentren des Kreises Plön trafen.
26.02.1985 Kreis Plön überträgt gem. § 61 Abs. 4 SchulG seine Aufgaben als Schulträger der Sonderschule G in Preetz.
Erhöhung des Stammkapitals von 21.000 DM auf 51.000 DM
01.11.1985 Grundsteinlegung zur Erweiterung "Haus am Mühlenaupark"
26.11.1985 Verwaltung zieht in das "Paap'sche Haus" im Lohmühlenweg 2
1985 - 12.06.1987 Die erste Auszubildende als "Bürokaufmann" - Fräulein Schekat - nimmt ihre Arbeit bei der Lebenshilfe auf
1985 Die ersten Arbeiten der "Werkstatt am Dänenkamp" für Menschen mit großen seelischen Problemen begannen im "Gürtlerhof" in Plön
1986 Die Schule am Kührener Berg wird umgebaut und bekommt 13 Klassenräume, Kursräume und eine Lehrküche.
20.05.1986 Errichtung "Kuratorium" Kindergarten am Mühlenaupark
1987 Kauf der "Villa Krisch" in Preetz. 1988 folgte der Um- und Erweiterungsbau. Spätere Anmietung von externen Werkstatträumen bei "minimal" in der Kieler Straße. Betreut werden bis zu 70 Personen.
14.08.1987 Richtfest Neubau des Wohnheimes in der Lindenstraße 41 in Preetz. Träger ist die Lebenshilfewerk Kreis Plön GmbH. Der erste Kurzzeitpflegeplatz  wird eingerichtet.
22.10.1987 Bausteinaktion
24.03.1988 Wolf-Rüdiger von Bismarck scheidet aus seinem Amt aus. Nachfolger wird Dr. Joachim Wege
29.09.1988 Einweihung Wohnheim Lindenstraße
1988 Die Lebenshilfe - Kreisvereinigung Plön e. V. - gründet den Familien-Entlastenden-Dienst im Rahmen einer AB-Maßnahme
30.09.1989 "Wühlmausball". Die "Wühlmäuse" aus Schönberg haben in 10 Jahren zu Gunsten der Lebenshilfe ca. 12000 DM gespendet
30.06.1990 Dr. Wege scheidet aus seinem Amt aus. Nachfolger wird Dr. Volkram Gebel
15.11.1990 In der Schellhorner Straße 23 a stehen den Clubs eigene Räumlichkeiten zur Verfügung. Die Freizeitarbeit wird unter Eigenregie der Lebenshilfe - Kreisvereinigung Plön e. V. - geleitet.
17.11.1990 Die Lebenshilfe ist bei der Gründung der Lebenshilfe in Sternberg behilflich
1991 Die Lebenshilfe - Kreisvereinigung Plön e. V. - übernimmt die Trägerschaft des integrativen Kindergartens im "Haus am Mühlenaupark".  Der neue Name lautet "Regenbogen-Kindergarten". Träger ist die Lebenshilfewerk Kreis Plön GmbH. In Schönberg wird eine Außenstelle errichtet.
01.01.1991 Die Lebenshilfewerk GmbH übernimmt als Träger den DRK-Kindergarten
01.03.1991 Den Vorsitz der Lebenshilfe - Kreisvereinigung Plön e. V. - übernimmt Kay Sedemund
1991 Für den Familien-Entlastenden-Dienst wird Peter Stubbe eingestellt.
01.01.1992 Die Lebenshilfewerk Kreis Plön GmbH erwirbt als Wohnstätte das Gebäude Neverstorfer Straße in Lütjenburg
22.08.1992 Die Lebenshilfe - Kreisvereinigung Plön e. V. - feiert ihr 25jähriges Bestehen auf dem Gelände der Wilhelminenschule in  Verbindung mit einem Flohmarkt / Stadtfest
1996 Der Werkstatterweiterungsbau wird für ca. 240 Arbeitsplätze eröffnet
01.07.1995 - 31.10.1997 Im Lebenshilfewerk Kreis Plön GmbH wird Gordon Willert als Geschäftsführer eingestellt.
01.10.1997 - dato Im Lebenshilfewerk Kreis Plön GmbH wird Ingrid Grunwald als Geschäftsführerin eingestellt
1999 Die Wohnstätte Sternberger Weg (vier Einzelhäuser im Neubaugebiet in Lütjenburg) mit 2 Kurzzeit-Plätzen wird bezogen
2002 Die Planungen für eine Tagesförderstätte unter dem Verlängerten Dach der Werkstatt für Menschen mit schwersten Behinderungen werden abgeschlossen. Der Bau wird genehmigt. Planungen für einen Kindergartenneubau und einen Wohnstättenersatzbau laufen.
01.10.2002 Die Lebenshilfe - Kreisvereinigung Plön e. V. - gründet die Lebenshilfe Stiftung Plön
2004 Einweihung der Tagesförderstätte
2006 Im Städtischen Kindergarten in Lütjenburg wird eine heilpädagogische Kleingruppe von der Lebenshilfewerk Kreis Plön GmbH eingerichtet
01.12.2006 Richtfest Wohnstätte Fußsteigkoppel 3
2007 Die Lebenshilfe - Kreisvereinigung Plön e. V. - gibt die sächliche Finanzierung der Freizeitclubs auf
01.07.2007 Für den Familien-Entlastenden-Dienst wird Heinke Clausen eingestellt
01.10.2007 Die Wohnstätte Fußsteigkoppel 3 mit 31 Plätzen und 1 Kurzzeitplatz wird von der Lebenshilfewerk Kreis Plön gGmbH in Betrieb genommen
01.07.2008 Die Werkstatt am Dänenkamp zieht aus dem Gebäude in der Kieler Straße in die Industriestraße 8
01.07.2009 - 28.02.2013
Für den FamilienEntlastenden-Dienst wird Manuela Krohn eingestellt.
01.12.2011 Eröffnung der Außenstelle des Integrativen Kindergartens Regenbogen in Plön
24.08.2012 55 Jahre = 45 Lebenshilfe - Kreisvereinigung Plön e. V. - und 10 Jahre Lebenshilfe Stiftung Plön
01.06.2013 Für den FamilienEntlastenden Dienst wird Dorothee Pieske eingestellt.


Von 1967 bis heute haben sich sehr viele Menschen im Kreis Plön um die Belange für Menschen mit Behinderung verdient gemacht. Insbesondere ist hier die Gruppe der Wühlmäuse aus Schönberg und die Besatzung des Zerstörers "Schleswig-Holstein" zu erwähnen. Die Treue dieser beiden Gruppen ist ein herausragendes Beispiel.
Ihnen und den betroffenen Eltern sowie den Freunden und Förderern der Lebenshilfearbeit auch auf diesem Wege im Namen der Menschen mit
Behinderung zu danken, ist der Lebenshilfe - Kreisvereinigung Plön e. V. - ein besonderes Anliegen.

 
© Ra/Me/Se