Wir über uns

 Die Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung

                           - Kreisvereinigung Plön e. V. -



wurde am  19. Januar 1967 gegründet.

Die dringliche Notwendigkeit, auch im Kreis Plön endlich etwas für geistig behinderte Menschen zu tun, ließ sich nicht länger hinauszögern. Die im Jahre 1958 in Marburg gegründete Lebenshilfe Bundesvereinigung gab den Impuls für die ersten Orts- und Kreisvereinigungen in Schleswig-Holstein.

Heute ist die Lebenshilfe eine große, nicht wegdenkbare Organisation. Viele engagierte Menschen haben an ihrem Aufbau von Amts wegen und in ehrenamtlicher Tätigkeit mitgeholfen. Die Orts- und Kreisvereinigungen überspannen wie ein großes Netz ganz Deutschland.

Die Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung - Kreisvereinigung Plön e. V. - (LH-KV) hat ihren Sitz in Preetz. Neben dem Geschäftszimmer und des Büro's des FamilienEntlastenden Dienstes (FED) befinden sich dort auch die Räumlichkeiten für die Freizeitarbeit. Diese Räume sind von der Kreisvereinigung gemietet und der Lebenshilfewerk Kreis Plön gGmbH zur Verfügung gestellt. An fünf Tagen der Woche werden hier Freizeitclubs durchgeführt. Am Freitag findet ein offener Club statt, der auch von Menschen ohne Behinderung besucht wird. Die Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung ist den Menschen mit Behinderung ein guter Begleiter und allen Einrichtungen im Lebenshilfewerk Kreis Plön gGmbH (LHW) ein guter und verläßlicher Partner. 

Der FamilienEntlastende Dienst befindet sich in der Trägerschaft der LH-KV und wirkt jetzt seit Jahren mit ständig steigender Inanspruchnahme durch unsere Mitglieder. Der FED ist gedacht für die Betreuung von Menschen mit Behinderung, wenn die Eltern einmal Zeit für sich benötigen. Sei es für einen Besuch im Kino, bei Freunden, beim Arzt, einer Kur oder nur um einmal unbesorgt und entspannt Einkaufen oder Spazieren gehen zu können. 

Der Vorstand der LH-KV setzt sich aus 13 Mitgliedern zusammen. Rechnet man die Geschäftsführerin hinzu, so ist der Vorstand paritätisch besetzt.

Seine Hauptaufgabe sieht der Vorstand in der Unterstützung aller Belange behinderter Menschen, deren Angehörigen und Betreuern innerhalb und außerhalb der Lebenshilfeeinrichtungen.

Um besonders arbeitsintensiv wirken zu können, gibt es verschiedene Ausschüsse. Über die zuständigen Ausschüsse werden inhaltliche und sächliche Kontakte zu den entsprechenden Einrichtungen der LHW gepflegt. Es wird gemeinsam diskutiert und bei Problemen nach zufriedenstellenden Lösungen gesucht.

Weiterhin trifft sich seit 30 Jahren jeden Mittwoch in der Zeit von 17:00 bis 18:15 Uhr die Sportgruppe der LH-KV in der Sporthalle der Schule am Kührener Berg. Die Teilnehmer kommen aus den Wohnstätten und dem Ambulant Betreuten Wohnen in Preetz und sind zwischen 20 und 55 Jahre alt.

Liest man die Zeitungen über die Arbeit der Lebenshilfe und die vielen Einrichtungen, so könnte der Eindruck entstehen, in der Lebenshilfe wäre die Arbeit getan; wir könnten beruhigt alles seinen Lauf lassen. Doch dieThemen der vielen Vorstandssitzungen zeigen, daß dieser Gedanke wirklichkeitsfremd ist.

Eines der wesentlichsten Probleme sind immer wieder die "ersten" alten Menschen mit Behinderung, die aus dem Arbeitsleben ausscheiden. Wo bleibt für sie der bisherige Sinn und Inhalt ihres Lebens? Wie ist es zu ermöglichen, dieser Tatsache in Zukunft gerecht zu werden? Können wir sie in Altenheimen unterbringen? Sicherlich nicht unter den vorzeitigen Voraussetzungen. Bieten wir Altenheime für Behinderte an? Besser nicht, wo wären ihre bisherigen Kontakte. Es bedarf einer langen und sorgsamen Überlegung, dieses Problem zu lösen.

Die gleichen Sorgen gibt es in der Schule. Wohin mit den Jugendlichen, die kein zu Hause haben oder dort nicht die mögliche Entwicklung nehmen. 

Welche Entwicklung nehmen die Preetzer Werkstätten? Viele Arbeitnehmer der Werkstatt beanspruchen einen Wohnheimplatz oder leben im sog. Betreuten Wohnen. Einerseits ist es der Wunsch, andererseits sind die Eltern nicht unbegrenzt fähig, ihren Angehörigen zu betreuen. Fazit der letztgenannten Punkte, die Lebenshilfe im Kreis Plön benötigt ständig neue Arbeitsplätze, Arbeitsangebote sowie Wohnraum.

Im Sinne dieser Gedanken und dem gleichberechtigten Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung erhoffen wir die Lebenshilfearbeit auch für die nächsten Jahre.



Damit haben sich zwar unsere Aufgaben verändert, nicht aber unsere Ziele.